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Festnahmen nach Protesten gegen CHP-Entscheidung in Izmir

Redaktionelle Szene zum Thema „Festnahmen nach Protesten gegen CHP-Entscheidung in Izmir“

In der westtürkischen Metropole Izmir sind am Montag mehr als tausend Menschen gegen die Regierung auf die Straße gegangen. Auslöser der Proteste war unter anderem die Absetzung der Führung der größten Oppositionspartei CHP, die in der Türkei seit Tagen für neue Spannungen sorgt.

Nach Berichten aus der Stadt kam es im Zuge der Demonstration zu Festnahmen. Wie viele Menschen genau betroffen waren, blieb zunächst unklar. Die Protestierenden warfen der Regierung vor, mit dem Vorgehen gegen die CHP die politische Opposition weiter unter Druck zu setzen.

Die Republikanische Volkspartei CHP ist die wichtigste Konkurrenz zur islamisch-konservativen Regierungspartei AKP von Präsident Recep Tayyip Erdogan. Der Streit um die Parteiführung fällt in eine Phase, in der die politische Auseinandersetzung in der Türkei ohnehin von harter Polarisierung geprägt ist.

Izmir gilt traditionell als Hochburg der Opposition. Dass dort nun mehr als tausend Menschen gegen das Vorgehen gegen die CHP demonstrierten, zeigt die anhaltende Mobilisierung gegen die Regierung. Die türkischen Sicherheitskräfte gingen in der Vergangenheit immer wieder gegen Kundgebungen vor, die als regierungskritisch eingestuft wurden.

Die Proteste in Izmir sind Teil einer breiteren Entwicklung in der Türkei, in der juristische und politische Schritte gegen Oppositionsvertreter regelmäßig auf scharfe Kritik stoßen. Die Auseinandersetzung um die CHP-Führung könnte die Konfrontation zwischen Regierung und Opposition weiter verschärfen.

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