Die IG Milch hat angesichts der anhaltenden Trockenheit rasche Hilfsmaßnahmen für Österreichs Milchviehbetriebe verlangt. Die Organisation spricht von braunen Wiesen und kaum Gras, die Versorgung der Tiere werde vielerorts zunehmend schwierig.
Besonders betroffen seien Betriebe, auf denen die Kühe wegen der Hitze und des fehlenden Futteraufwuchses nicht mehr auf die Weide könnten. Ein Landwirt aus Oberösterreich schilderte, dass er eine derartige Dürre in seinem Berufsleben noch nicht erlebt habe. Die Tiere stünden im Stall und fräßen Heu, das eigentlich für den Winter vorgesehen sei.
Die IG Milch fordert deshalb Unterstützung aus dem Katastrophenfonds und fordert dabei 300 Euro pro Kuh. Mit dem Geld sollen die Schäden abgefedert werden, die durch die trockenen Bedingungen entstanden sind.
Die Landwirtschaft leidet damit nicht nur unter Ertragsausfällen auf den Wiesen, sondern auch unter zusätzlichen Kosten für die Fütterung der Tiere. Gerade für Milchviehbetriebe bedeutet das eine doppelte Belastung: weniger Grünfutter und gleichzeitig ein höherer Verbrauch von Vorräten, die normalerweise für die kalte Jahreszeit gedacht sind.









