Die seit Ende des Vorjahres in Betrieb befindliche Koralmbahn wirkt sich nach Angaben der Arbeitsmarktservice in Steiermark und Kärnten bereits auf den Arbeitsmarkt aus. Die beiden Landesorganisationen arbeiten seit mehr als einem Jahr enger zusammen, um die Folgen der neuen Schnellverbindung für Jobsuche und Personalvermittlung besser zu nutzen.
Mit der Bahnverbindung zwischen Graz und Klagenfurt ist der Wirtschaftsraum im Süden enger zusammengerückt. Für Betriebe eröffnen sich dadurch neue Möglichkeiten, Arbeitskräfte aus einem größeren Einzugsgebiet zu finden. Umgekehrt können Arbeitssuchende Stellen in einem erweiterten Pendelradius erreichen.
Nach der ersten Bilanz sehen die Arbeitsmarktservice bereits Erfolge in der Zusammenarbeit. Die Koralmbahn habe dazu beigetragen, dass der Arbeitsmarkt in der Region gewachsen sei, heißt es. Konkrete Zahlen zu Vermittlungen oder offenen Stellen wurden in den vorliegenden Angaben nicht genannt.
Zusätzlich suchen die ÖBB derzeit junge Verstärkung. Damit rückt auch der Bedarf an Personal im Umfeld der neuen Bahnverbindung in den Vordergrund, die nicht nur den Verkehr beschleunigt, sondern auch den regionalen Arbeitsmarkt verändert.









