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17 Verletzte und fünf demolierte Autos bei Tunnel-Übung auf der A22

Redaktionelle Szene zum Thema „17 Verletzte und fünf demolierte Autos bei Tunnel-Übung auf der A22“

Mit fünf demolierten Autos und 17 „Verletzten“ haben Asfinag, Rettung und Feuerwehr im Kaisermühlentunnel auf der Wiener A22 einen schweren Verkehrsunfall durchgespielt. Die Übung sollte zeigen, wie Einsatzkräfte im Ernstfall in einem Tunnel unter Zeitdruck zusammenarbeiten und welche Abläufe bei einem Massenunfall entscheidend sind.

Der simulierte Crash war aufwendig inszeniert: Mehrere Fahrzeuge waren ineinander verkeilt, dazwischen lagen eingeklemmte und teils schwer verletzte Personen. Für die Übung mussten die Helfer einen unübersichtlichen Einsatzort bewältigen, an dem es auf schnelle Koordination, klare Kommunikation und gesicherte Rettungswege ankommt.

Gerade im Tunnel ist die Lage für Einsatzkräfte besonders fordernd. Enge Verhältnisse, eingeschränkte Sicht und der laufende Verkehr erhöhen das Risiko zusätzlich. Bei einem Unfall dieser Größenordnung müssen Feuerwehr und Rettung zugleich Menschen betreuen, Fahrzeuge sichern und den Bereich für weitere Maßnahmen freihalten.

Die Asfinag übt solche Szenarien regelmäßig gemeinsam mit den Blaulichtorganisationen. Ziel ist es, die Abläufe im Ernstfall zu verfeinern und die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Stellen einzuspielen. Der Kaisermühlentunnel auf der A22 zählt dabei zu jenen Stellen, an denen ein Störfall besonders rasch weitreichende Folgen haben kann.

Für die Einsatzkräfte bedeutet ein Tunnel-Crash vor allem eines: hohe Belastung in kurzer Zeit. Schon wenige Minuten können darüber entscheiden, wie schnell Verletzte versorgt und der Verkehr wieder geordnet werden kann. Genau diesen Druck sollte die Übung im Wiener Tunnel abbilden.

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