Auf der Südautobahn (A2) und in der Tauernautobahn (A10) sind am Freitag zwei Lenkerinnen und Lenker bei Unfällen nach Reifenschäden verletzt worden. Auf der A10 musste der Oswaldibergtunnel in Richtung Villach für Berge- und Aufräumarbeiten gesperrt werden, auf der A2 war die Richtungsfahrbahn Wien zeitweise blockiert.
Im Oswaldibergtunnel verlor gegen 9 Uhr ein 66-jähriger bosnischer Staatsbürger laut Polizei wegen eines Reifenschadens die Kontrolle über seinen Pkw. Das Auto prallte zunächst rechts gegen die Tunnelwand und danach frontal gegen eine Tunnelausbuchtung. Der Mann wurde leicht verletzt.
Für die Bergung und Reinigung wurde der Tunnel in Fahrtrichtung Villach komplett gesperrt. Im Einsatz standen die Feuerwehren Töplitsch, Vassach und die Hauptfeuerwache Villach, der Streckendienst der Asfinag sowie ein Rettungswagen.
Kurz nach 12 Uhr kam es auf der A2 bei St. Andrä im Lavanttal zum zweiten Unfall. Eine 45-jährige Frau aus Wien geriet laut Polizei wegen eines plötzlich auftretenden Reifenschadens ins Schleudern, prallte gegen eine Böschung und überschlug sich. Das Fahrzeug wurde anschließend zurück auf den ersten Fahrstreifen geschleudert und blieb dort stehen.
Die Lenkerin konnte sich verletzt selbst aus dem stark beschädigten Auto befreien und wurde ins Krankenhaus Wolfsberg gebracht. Die Fahrbahn Richtung Wien war wegen der Rettungs- und Bergungsarbeiten bis 12.50 Uhr gesperrt. Neben der Polizei waren die Feuerwehren St. Andrä, Wolfsberg und Griffen mit insgesamt 40 Einsatzkräften im Einsatz.









