31.000 Läuferinnen sind beim 38. Österreichischen Frauenlauf im Wiener Prater an den Start gegangen. Über fünf und zehn Kilometer sowie bei einem Nordic-Walking-Bewerb setzten sich Profi- und Hobbyläuferinnen gleichermaßen in Bewegung. Der Lauf zählt damit weiter zu den größten Frauenlaufevents weltweit.
Die Veranstaltung steht heuer unter dem Motto „Here for More“. Damit wollen die Organisatorinnen auf die unterschiedlichen Motive der Teilnehmerinnen verweisen – vom sportlichen Ehrgeiz bis zum Zeichen für mehr Sichtbarkeit von Frauen und Mädchen in Sport und Gesellschaft. Der Andrang auf die Startplätze war groß.
Der Frauenlauf wurde 1988 von Ilse Dippmann gegründet, inspiriert vom Frauenlauf in New York. Aus den Anfängen mit wenigen Hundert Teilnehmerinnen ist binnen knapp vier Jahrzehnten eine Großveranstaltung geworden, die jedes Jahr Tausende in den Prater zieht.
Dippmann bezeichnete den Frauenlauf als „Ort der Energie, der Emotion und auch der Gemeinschaft“. Im Vorfeld erinnerte sie daran, dass sie beim Start des Laufs nicht mit einer solchen Entwicklung gerechnet habe. Heute stünden Frauen und Mädchen aller Altersgruppen an der Startlinie – jede mit ihrem eigenen Ziel und ihrem eigenen Tempo.
Der Lauf bleibt damit nicht nur ein sportliches Ereignis, sondern auch ein öffentliches Signal für die Präsenz von Frauen im Sport. Für viele Teilnehmerinnen ist er ein Fixpunkt im Wiener Veranstaltungskalender, der den Prater an diesem Wochenende fest in weiblicher Hand hält.









