Zehntausende Menschen sind am Samstag bei der 30. Regenbogenparade um den Wiener Ring gezogen. Trotz regnerischen Wetters setzten die Teilnehmenden ein sichtbares Zeichen für Vielfalt, Akzeptanz und Gleichberechtigung. Der Start der Parade verzögerte sich um 20 Minuten.
Die Route führte traditionell rund um den Ring im Zentrum Wiens. Dort versammelten sich Teilnehmende aus der queeren Community ebenso wie Unterstützerinnen und Unterstützer, um für die Anliegen der LGBTIQ-Bewegung auf die Straße zu gehen. Die Parade zählt seit Jahren zu den größten regelmäßigen Demonstrationen in der Bundeshauptstadt.
Heuer fand die Regenbogenparade bereits zum 30. Mal statt. Das Jubiläum unterstreicht die lange Tradition der Veranstaltung, die in Wien seit den 1990er-Jahren ein fixer Termin im Kalender ist. Auch diesmal stand die Kundgebung im Zeichen von Sichtbarkeit und politischer Forderung nach gleichen Rechten.
Die Regenbogenparade verläuft üblicherweise entlang des Rings durch die Wiener Innenstadt und zieht jedes Jahr ein breites Publikum an. Trotz des nassen Wetters blieb der Zulauf auch heuer groß. Die Veranstaltung sorgte damit erneut für starke Präsenz im Stadtbild und für Einschränkungen im Verkehr rund um das Zentrum.









