Der Transfer von Dino Rnic zum bosnischen Meister Zrinjski Mostar bringt auch dem WAC Einnahmen. Der frühere Wolfsberger wechselt innerhalb des Bosnien-Pakets weiter und löst damit nach dem internationalen Solidaritätsmechanismus eine Ausbildungsentschädigung für seinen früheren Klub aus.
Für den WAC ist das ein willkommener Geldzufluss in einer Phase, in der der Verein zugleich den Sommerfahrplan fixiert hat. Nur zwei Tage nach dem Trainingsauftakt bestreiten die Wolfsberger am 20. Juni ihr erstes Testspiel gegen Radenthein. Danach soll die Vorbereitung schrittweise auf den Start der neuen Saison ausgerichtet werden.
Rnic war bereits als Spieler des WAC im Profibereich aufgefallen und hat nun mit seinem Wechsel nach Mostar eine neue Station in seiner Laufbahn gefunden. Für den Kärntner Bundesligisten bedeutet der Transfer nicht nur, dass ein früherer Akteur sportlich den nächsten Schritt macht, sondern auch einen finanziellen Nebeneffekt durch die Weitervermarktung eines ehemaligen Spielers.
Auch ein Ex-WAC-Spieler bei der WM
Zusätzlich gibt es für den Klub einen sportlichen Seitenblick auf die Weltmeisterschaft. Ein früherer WAC-Kicker steht dort im Aufgebot und ist damit bei einem der größten Turniere des Jahres vertreten. Für den Verein ist das ein weiterer Hinweis darauf, dass der Klub in den vergangenen Jahren Spieler hervorgebracht hat, die auch international wahrgenommen werden.
Parallel dazu richtet sich der Fokus in Kärnten auch auf die Konkurrenz aus Klagenfurt. Austria Klagenfurt beginnt am Montag mit Trainer Bobby Grubor die Vorbereitung auf die neue Saison. Damit nimmt die heiße Phase vor dem Fußballsommer in der Region früh Fahrt auf.









