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Ukrainische Drohnen attackieren 21 russische Tanker im Asowschen Meer

Redaktionelle Szene zum Thema „Ukrainische Drohnen attackieren 21 russische Tanker im Asowschen Meer“

Das ukrainische Militär hat nach eigenen Angaben in der Nacht 21 russische Tanker im Asowschen Meer mit Drohnen angegriffen. Ziel der Operation sei es gewesen, die Treibstoffversorgung russischer Truppen zu beeinträchtigen und damit die Logistik im Krieg gegen die Ukraine zu stören.

Der Angriff richtet sich damit gegen einen zentralen Bereich der russischen Versorgungskette. Treibstoff gilt im Krieg als besonders sensibler Faktor, weil er den Einsatz von Fahrzeugen, Panzern und anderer Militärtechnik unmittelbar beeinflusst. Angriffe auf Transport- und Versorgungslinien sollen genau diese Fähigkeit schwächen.

Das Asowsche Meer bleibt militärisch umkämpft

Das Asowsche Meer spielt im Krieg gegen die Ukraine seit Beginn der russischen Invasion eine strategische Rolle. Es grenzt an von Russland kontrollierte sowie besetzte Gebiete und ist für militärische wie logistische Bewegungen relevant. Drohnenangriffe in dieser Region zeigen, dass Kiew weiter auf weitreichende Angriffe gegen russische Infrastruktur und Nachschublinien setzt.

Unabhängig von den unmittelbaren Schäden ist der Angriff auch ein Signal über die fortgesetzte Fähigkeit der Ukraine, Ziele hinter der Front mit unbemannten Systemen anzugreifen. Solche Operationen haben in den vergangenen Monaten an Bedeutung gewonnen, weil sie mit vergleichsweise geringem Risiko durchgeführt werden können und zugleich militärische wie symbolische Wirkung entfalten.

Über mögliche Schäden an den Tankern oder über eine Reaktion Russlands lagen zunächst keine weiteren Angaben vor. Klar ist aber: Angriffe auf Treibstofftransporte gehören zu den Mitteln, mit denen die Ukraine versucht, Russlands Kriegsführung zu erschweren und die Versorgung der Truppen an mehreren Frontabschnitten unter Druck zu setzen.

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