US-Präsident Donald Trump hat bei einem gemeinsamen Presseauftritt mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj am Nato-Gipfel mit mehreren Versprechern vor Journalisten für Irritationen gesorgt. Der Auftritt fand am Rande des Gipfels statt, bei dem es auch um die weitere Unterstützung für die Ukraine ging.
Trump patzte dabei mehrfach sprachlich, während er sich zu Selenskyj und zur Ukraine äußerte. Derartige Ausrutscher sind für den 79-Jährigen nicht neu. Immer wieder gerät er mit ungenauen Formulierungen, Namensverwechslungen oder abrupten Themenwechseln in die Kritik.
Vergleich mit Biden
Auch Ex-Präsident Joe Biden war im Zusammenhang mit Selenskyj bereits mit einem missglückten Auftritt aufgefallen. Biden hatte bei einem früheren Nato-Treffen einen diplomatischen Moment, der international breit aufgegriffen wurde. Trumps jüngster Auftritt reiht sich damit in eine Serie von Patzern ein, die in Washington und bei Verbündeten aufmerksam registriert werden.
Der Nato-Gipfel selbst steht heuer im Zeichen der anhaltenden Debatte über die militärische und finanzielle Unterstützung für Kiew. Selenskyj drängt auf klare Zusagen der westlichen Partner, während in den USA die politische Unterstützung für weitere Hilfen weiter unter Druck steht. Trumps Versprecher änderten daran nichts, lenkten den Fokus aber kurzfristig auf die Form des Auftritts statt auf dessen Inhalt.









