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Trump droht Iran mit Angriff auf unterirdischen Atomkomplex am „Pickaxe Mountain“

Redaktionelle Szene zum Thema „Trump droht Iran mit Angriff auf unterirdischen Atomkomplex am „Pickaxe Mountain““

US-Präsident Donald Trump hat dem Iran mit einem Angriff auf einen geheimen Atomkomplex gedroht, der tief unter dem sogenannten „Pickaxe Mountain“ liegen soll. Nach Trumps Darstellung könnte die Anlage so weit unter der Erde liegen, dass selbst die US-Bunkerbrecher-Bomben nicht sicher ausreichen würden, um sie zu zerstören.

Die Drohung richtet sich gegen ein Programm, das seit Jahren zu den zentralen Konfliktpunkten zwischen Washington und Teheran zählt. Der Iran bestreitet zwar, an einer Atombombe zu arbeiten, steht aber wegen des Ausbaus seiner Urananreicherung und der Verlagerung sensibler Anlagen in stark gesicherte unterirdische Komplexe unter massivem Druck. Gerade solche Anlagen sind seit dem Streit um das Atomabkommen immer wieder Gegenstand internationaler Sorge.

Die US-Regierung hat in den vergangenen Jahren wiederholt betont, dass militärische Optionen gegen besonders geschützte Ziele grundsätzlich offenbleiben. Gemeint sind dabei unter anderem schwere bunkerbrechende Waffen, die für stark befestigte Ziele entwickelt wurden. Ob eine solche Munition gegen eine in großer Tiefe angelegte Anlage tatsächlich ausreichen würde, gilt unter Militärexperten als offen.

Trumps Äußerung fällt in eine Phase erneuter Spannungen rund um das iranische Nuklearprogramm. Der Westen wirft Teheran vor, die eigenen Fähigkeiten schrittweise auszubauen und die Kontrolle durch die Internationale Atomenergiebehörde zu erschweren. Der Iran wiederum sieht sich von Sanktionen und Drohungen des Westens unter Druck gesetzt und verweist auf sein Recht zur zivilen Nutzung der Kernenergie.

Der Fall zeigt, wie stark die Atomfrage erneut mit militärischer Abschreckung verknüpft wird. Eine Drohung gegen eine tief verbunkerte Anlage ist nicht nur ein Signal an Teheran, sondern auch an Verbündete in der Region, die seit Jahren auf eine Verschärfung des Konflikts vorbereitet sein müssen. Ob aus der Ankündigung konkrete Schritte folgen, blieb zunächst unklar.

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