Nach einem Lkw-Unfall im Bereich der Flughafenabfahrt Schwechat ist es auf der A4 am Dienstag zu einer stundenlangen Sperre und zu massiven Verkehrsbehinderungen gekommen. Der Großeinsatz war zwar gegen 18 Uhr beendet, doch der Stau reichte laut Angaben aus dem Umfeld des Einsatzes noch bis in die Abendstunden kilometerweit zurück.
Betroffen war vor allem der Abschnitt rund um die Abfahrt zum Flughafen Wien. Seit dem Mittag staute sich der Verkehr auf der Ostautobahn in Fahrtrichtung Wien erheblich zurück. Autofahrer mussten nach dem Unfall über lange Zeit mit erheblichen Verzögerungen rechnen, auf einzelnen Abschnitten kam der Verkehr nahezu zum Stillstand.
Nach den ersten Informationen stand der Crash im Zusammenhang mit einem Lkw. Welche Folgen der Unfall genau hatte und wie viele Fahrzeuge beteiligt waren, war zunächst nicht im Detail bekannt. Fest steht jedoch, dass die Sperre und die anschließenden Aufräum- und Sicherungsarbeiten den Verkehr auf einer der wichtigsten Zufahrtsstrecken im Osten des Landes über Stunden lahmlegten.
Besonders spürbar waren die Auswirkungen für Pendler, Reisende und den Zubringerverkehr zum Flughafen. Laut Augenzeugen kam es im Stau sogar zu ungewöhnlichen Szenen: Mehrere Lenker sollen gewendet und versucht haben, sich auf anderem Weg aus der Kolonne zu befreien. Das zeigt, wie angespannt die Lage auf der A4 zeitweise war.
Die A4 Ostautobahn zählt zu den meistbefahrenen Verkehrsachsen des Landes. Entsprechend schnell wirken sich Sperren und Unfälle dort auf den gesamten regionalen Verkehr aus. Gerade im Bereich Schwechat und Flughafenabfahrt führen schon kurze Unterbrechungen regelmäßig zu Rückstaus auf mehreren Kilometern.









