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Strandplätze in Italien werden 2026 deutlich teurer

Redaktionelle Szene zum Thema „Strandplätze in Italien werden 2026 deutlich teurer“

Wer in Italien in der ersten Reihe am Meer liegen will, muss im Sommer 2026 tiefer in die Tasche greifen. Die Preise für Sonnenschirm und Liege steigen im Schnitt um rund sechs Prozent, für eine Wochenmiete werden an manchen Orten bis zu 368 Euro fällig.

Besonders teuer ist der Zugang zum Meer an der ligurischen Küste: In Alassio gehört ein Platz mit freiem Blick aufs Wasser zu den kostspieligsten Angeboten. Wer dort in der vordersten Reihe einen Schirm und zwei Liegen reserviert, zahlt deutlich mehr als im italienweiten Durchschnitt.

Etwas günstiger bleibt die Adria im Norden: In Lignano sind die Preise im Vergleich weiterhin moderat. Damit zählt der Badeort aus österreichischer Sicht nach wie vor zu jenen Destinationen, an denen ein Strandtag für Familien und Wochenurlauber noch vergleichsweise leistbar bleibt.

Die steigenden Kosten treffen nicht nur Touristen, sondern auch das italienische System der ausgestatteten Privatstrände, das seit Jahren für Diskussionen sorgt. Während Badeorte mit Spitzenlagen höhere Tarife durchsetzen, halten viele Betreiber die Preissteigerungen mit gestiegenen Energie-, Personal- und Pachtkosten für gerechtfertigt.

Für Urlauber bedeutet das: Der klassische Strandplatz in erster Reihe wird zum Luxusgut, vor allem an den bekanntesten und exklusivsten Küstenabschnitten. Wer sparen will, muss früh buchen, auf weniger prominente Abschnitte ausweichen oder gezielt Orte wählen, die noch unter dem Preisniveau der Spitzenreiter liegen.

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