Auf den Autobahnen und Schnellstraßen der Steiermark hat der starke Reiseverkehr am Mittwoch zu zahlreichen Staus geführt. Zusätzlich brannten bei Übelbach und Wundschuh Fahrzeuge, was die Lage auf den wichtigen Nord-Süd-Verbindungen weiter verschärfte.
Betroffen waren vor allem die stark befahrenen Abschnitte rund um die A9 Pyhrn Autobahn und die A2 Süd Autobahn. Im Ferien- und Pendlerverkehr kam es dadurch auf mehreren Strecken zu zähfließendem Verkehr und teils längeren Verzögerungen. Besonders auf den Zufahrten in Richtung Süden und rund um die Ballungsräume Graz und Leibnitz staute es sich zeitweise deutlich.
Die Fahrzeugbrände sorgten zusätzlich für Behinderungen. Bei Übelbach und Wundschuh mussten Einsatzkräfte ausrücken, während der Verkehr auf den betroffenen Abschnitten nur eingeschränkt weiterlief. Gerade auf den Hauptachsen der Steiermark reichen solche Zwischenfälle im dichten Reiseverkehr aus, um rasch Rückstaus über mehrere Kilometer auszulösen.
Die Steiermark ist an Reisetagen regelmäßig ein Nadelöhr zwischen den südlichen Urlaubsrouten und den Transitstrecken Richtung Graz, Kärnten und Slowenien. Wenn dann noch Pannen, Unfälle oder Brände dazukommen, ist das Netz rasch an seiner Belastungsgrenze. Für Autofahrer bedeutete das am Mittwoch vor allem Geduld, Zeitverlust und stockenden Verkehr auf mehreren Abschnitten gleichzeitig.









