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Sellner soll der FPÖ mit eigener Partei gedroht haben

Redaktionelle Szene zum Thema „Sellner soll der FPÖ mit eigener Partei gedroht haben“

Neue Chatnachrichten legen nach einem Medienbericht weitere Verbindungen zwischen den rechtsextremen Identitären und der FPÖ nahe. Im Zentrum steht Martin Sellner, der demnach der Freiheitlichen mit der Gründung einer eigenen Partei gedroht haben soll.

Den Angaben zufolge geht es um ein geheimes Chatprotokoll, das neue Einblicke in das Verhältnis zwischen Sellner und der FPÖ geben soll. Sellner gilt als zentrale Figur der Identitären, die vom Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestuft werden. Die Chats sollen zeigen, dass die Kontakte über lose Sympathiebekundungen hinausgingen.

Für die FPÖ ist der Vorgang politisch heikel. Die Partei bemüht sich seit Jahren, sich von extremistischen Randfiguren abzugrenzen, steht aber immer wieder wegen personeller und inhaltlicher Nähe zu Akteuren aus dem identitären Milieu in der Kritik. Gerade in Wahlkampfzeiten wird jede Verbindung zu solchen Netzwerken besonders genau beobachtet.

Sellner selbst war in der Vergangenheit immer wieder wegen seiner Rolle in der rechtsextremen Szene Gegenstand öffentlicher Debatten. Er tritt als ideologischer Kopf der Identitären auf und nutzt nach wie vor politische Zuspitzung und medienwirksame Provokation, um Einfluss zu nehmen. Die nun bekannt gewordenen Chats könnten den Druck auf die FPÖ weiter erhöhen, sich klarer von ihm und seinem Umfeld zu distanzieren.

Unklar bleibt vorerst, welche politischen Konsequenzen die Enthüllungen konkret haben werden. Fest steht aber, dass die Diskussion um die Nähe zwischen FPÖ und Identitären damit erneut an Schärfe gewinnt.

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