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Queen drängte auf Handelsposten für Andrew Mountbatten-Windsor

Redaktionelle Szene zum Thema „Queen drängte auf Handelsposten für Andrew Mountbatten-Windsor“

Die britische Königin Elisabeth II. hat nach freigegebenen Regierungsdokumenten auf die Ernennung von Andrew Mountbatten-Windsor zum Handelsbeauftragten gedrängt. Die Unterlagen, die nun öffentlich wurden, werfen erneut ein Schlaglicht auf die Rolle des heutigen Andrew Mountbatten-Windsor im Umfeld des verurteilten Sexualstraftäters Jeffrey Epstein.

Nach den Dokumenten setzte sich die Queen dafür ein, dass ihr Sohn einen Posten als Handelsbeauftragter der britischen Regierung erhält. Der Schritt fällt in eine Phase, in der Andrew als Mitglied des Königshauses bereits in repräsentative und politische Aufgaben eingebunden war. Die Veröffentlichung der Akten macht nun sichtbar, dass seine Ernennung nicht nur eine Verwaltungssache war, sondern auch auf Rückendeckung aus dem Palast stieß.

Andrew Mountbatten-Windsor spielte später eine zentrale Rolle in der Epstein-Affäre. Seine Kontakte zu Epstein und die Folgen für das britische Königshaus haben sein öffentliches Ansehen dauerhaft beschädigt. Der neue Blick in die Regierungsakten erweitert die Debatte um die Frage, wie eng die Beziehungen zwischen Palast, Politik und Andrew damals waren.

Die nun veröffentlichten Dokumente fügen sich in eine Reihe von Enthüllungen und Aktenfreigaben ein, die das Verhältnis zwischen dem Königshaus und Andrew erneut beleuchten. Für die britische Öffentlichkeit ist besonders brisant, dass die Queen selbst auf die Besetzung eines wirtschafts- und außenpolitisch relevanten Postens für ihren Sohn gedrängt haben soll.

Andrew hatte sich schon in den vergangenen Jahren weitgehend aus dem öffentlichen Leben zurückgezogen. Die Veröffentlichung der Unterlagen dürfte die Diskussion über seine frühere Rolle und die Haltung des Palasts im Umgang mit ihm weiter verstärken.

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