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Pfingsten: Verkehrschaos auf der Südroute Richtung Adria erwartet

Redaktionelle Szene zum Thema „Pfingsten: Verkehrschaos auf der Südroute Richtung Adria erwartet“

Zum Pfingstwochenende rechnet der ÖAMTC mit langen Staus auf den Routen Richtung Adria. Das sonnige Wetter und die Feiertage dürften viele Reisende aus Österreich auf die Straßen nach Italien, Kroatien und Slowenien ziehen. Besonders betroffen sein dürften die klassischen Transitachsen über den Süden.

Der Mobilitätsclub warnt vor zähem Verkehr vor allem auf der Südautobahn A2, der Tauernautobahn A10 sowie auf den grenznahen Strecken in Richtung Slowenien und Italien. Wer am Freitag oder Samstag aufbricht, müsse mit deutlich verlängerten Fahrzeiten rechnen. Der Andrang treffe auf ohnehin stark belastete Abschnitte, auf denen es an Feiertagswochenenden regelmäßig zu Rückstaus kommt.

Belastete Strecken und Grenzübergänge

Zu den neuralgischen Punkten zählen laut ÖAMTC vor allem die Verbindung über den Karawankentunnel sowie die Zufahrten in Richtung Triest, Ljubljana und an die kroatische Küste. Auch an den Grenzübergängen sei mit Verzögerungen zu rechnen, weil viele Urlauberinnen und Urlauber gleichzeitig unterwegs sind. Auf manchen Abschnitten kann bereits stockender Verkehr genügen, um kilometerlange Kolonnen auszulösen.

Für Reisende empfiehlt der ÖAMTC, die Abfahrt möglichst außerhalb der Hauptverkehrszeiten zu legen und aktuelle Verkehrsinformationen vor Fahrtantritt zu prüfen. Wer flexibel sei, könne Stauzeiten besser umgehen, wenn die Anreise auf mehrere Etappen aufgeteilt oder auf den späten Abend verschoben werde. Zusätzliche Zeitreserven seien in jedem Fall sinnvoll.

Pfingsten als Startschuss für die Reisesaison

Pfingsten zählt traditionell zu den stärksten Reiseterminen des Frühjahrs. Viele nutzen die freien Tage für den ersten längeren Urlaub am Meer, bevor in den Sommermonaten der große Ferienverkehr einsetzt. An der Adria trifft der österreichische Reiseverkehr dann oft auf Pendler, Tagesausflügler und Urlauber aus mehreren Ländern zugleich.

Gerade auf den Südachsen führt diese Mischung regelmäßig zu Staus, Verzögerungen bei der Anreise und erhöhtem Belastungsdruck an Mautstellen, Tunnels und Grenzpassagen. Für Autofahrer bedeutet das in der Praxis: Geduld einplanen, ausreichend trinken und die Fahrt nicht zu knapp kalkulieren.

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