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ÖSV-Herrenteam sieht vor Sölden mehrere Siegkandidaten

Redaktionelle Szene zum Thema „ÖSV-Herrenteam sieht vor Sölden mehrere Siegkandidaten“

Der österreichische Ski-Herrenchef Marko Pfeifer blickt vor dem Weltcup-Auftakt in Sölden selbstbewusst auf den Riesentorlauf. Nach einem Winter, in dem der erste ÖSV-Sieg erst beim Saisonfinale durch Lukas Feurstein gelungen war, spricht der Chefcoach nun von mehreren Kandidaten für einen Erfolg am Rettenbachferner.

Der Riesentorlauf galt im Männerteam zuletzt als Problemdisziplin, hat sich nach Pfeifers Einschätzung aber deutlich entwickelt. Für den Auftakt in Sölden sieht er Österreich wieder in einer Rolle, die den eigenen Ansprüchen entspricht. „Wir sind Österreich, wir fahren auf Sieg“, sagt Pfeifer sinngemäß in der Vorbereitung auf den Saisonstart.

Besonders im Riesentorlauf habe das Team Fahrt aufgenommen. Pfeifer verweist dabei auf die Breite im Kader und darauf, dass mehrere Läufer in Sölden um eine Spitzenplatzierung mitreden könnten. Damit hebt er den Anspruch an die neue Saison klar an, nachdem der vergangene Winter aus ÖSV-Sicht lange ohne vollen Erfolg geblieben war.

Im Vorjahr hatte Österreich erst auf den allerletzten Drücker beim Finale den ersten Weltcupsieg geholt. Dass der Ton jetzt deutlich selbstbewusster ist, passt aus Sicht des Cheftrainers zu einem Team, das im Riesentorlauf wieder konkurrenzfähig sein will. Der Saisonstart in Sölden dient dabei als erste Standortbestimmung für die ÖSV-Herren.

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