Die ÖAMTC-Flugrettung hat ihren 500.000. Einsatz absolviert und bereitet den nächsten Ausbau vor. Seit dem Start der ersten Christophorus-Stützpunkte im Jahr 1983 ist das Netz der Hubschrauberrettung in Österreich kontinuierlich gewachsen; heuer stehen weitere Standorte, Nachtflüge und technische Neuerungen an.
Der Jubiläumseinsatz wurde am 14. Mai mit dem Christophorus 18 geflogen, der in Frauenkirchen im Burgenland stationiert ist. Alarmiert wurde die Crew zu einem neurologischen Vorfall im nördlichen Burgenland. Den Meilenstein nahm die Organisation zum Anlass, in Wien-Erdberg ihre weiteren Pläne vorzustellen.
Bereits jetzt ist der Flugbetrieb an mehreren Standorten rund um die Uhr möglich. Nach Angaben der ÖAMTC-Flugrettung gehören dazu Krems in Niederösterreich sowie Niederöblarn und St. Michael in der Steiermark. Noch heuer soll ein weiterer 24/7-Standort in Suben in Oberösterreich dazukommen. Der Ort im Innviertel liegt an der Grenze zu Bayern und soll auch Teile des bayerischen Raums mitversorgen. Für 2027 ist ein weiterer Standort in Wiener Neustadt geplant.
Geschäftsführer Marco Trefanitz verweist außerdem auf neue technische Möglichkeiten. Im Mittelpunkt steht die Modernisierung der Flotte mit dem Hubschrauber H140, den Airbus gemeinsam mit der ÖAMTC-Flugrettung entwickelt hat. Der neue Typ soll ab 2028 eingesetzt werden. Er soll längere Flugstrecken bewältigen können und über eine größere Kabine verfügen, damit Patientinnen und Patienten an Bord besser betreut werden können.
Parallel dazu werden satellitengestützte Flugverfahren entwickelt. Damit soll der Einsatz auch bei Nebel erleichtert werden. Für die Flugrettung, die in Österreich vor allem bei zeitkritischen Notfällen eine zentrale Rolle spielt, geht es damit um mehr Verfügbarkeit bei schwierigen Wetterlagen und um zusätzliche Reichweite für entlegene Regionen.









