Im Wiener Haus des Meeres sind neue Stachelschweinkrabben aus Japan eingezogen. Die Tiere fallen durch ihren leuchtend orangefarbenen Panzer und ihre auffallend stachelige Körperform auf. Das Aquarium zeigt damit eine weitere ungewöhnliche Tiefseeart, die in Österreich öffentlich zu sehen ist.
Stachelschweinkrabben gehören zu den Krustentieren und sind für ihr Kletterverhalten bekannt. Sie bewegen sich nicht nur am Boden, sondern können sich mit ihren kräftigen Gliedmaßen auch an Strukturen festhalten und hocharbeiten. Genau dieses Verhalten macht sie für Schauaquarien besonders interessant, weil Besucher die Tiere nicht nur als Bodenbewohner wahrnehmen.
Die Tiere stammen aus Japan und wurden nach Angaben aus dem Umfeld des Hauses des Meeres gerettet. Mit ihrem auffälligen Erscheinungsbild und ihrer Herkunft erweitern sie den Bestand jener Arten, mit denen das Haus des Meeres regelmäßig auf bedrohte oder selten präsentierte Meereslebewesen aufmerksam macht.
Das Haus des Meeres zählt zu den bekanntesten zoologischen Einrichtungen des Landes und präsentiert in Wien eine breite Auswahl an Meerestieren und tropischen Arten. Neue, ungewöhnlich gefärbte oder besonders spezialisierte Arten sorgen dort immer wieder für Zulauf, weil sie Einblicke in Lebensräume bieten, die sonst kaum sichtbar sind.
Die orangefarbenen Krabben sind nun im Wiener Schaubecken zu sehen. Für Besucher ist damit eine weitere, in Österreich selten präsentierte Tierart eingezogen, die vor allem wegen ihrer Farbe und ihrer Klettertechnik auffällt.









