Der 24-jährige Syrer, der im Zusammenhang mit dem tödlichen Angriff in Villach vor Gericht stand, ist wegen Mordes und fünffachen Mordversuchs zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Laut den vorliegenden Angaben zeigte der Mann keine Reue und sagte vor Gericht, er würde eine solche Tat wieder begehen.
Mit dem Urteil schließt ein Verfahren, das in ganz Österreich für Aufsehen sorgte. Der Angeklagte war nach dem Angriff in Villach wegen des Tötungsdelikts und weiterer versuchter Taten angeklagt worden. Das Gericht folgte demnach der schweren rechtlichen Bewertung der Tat und verhängte die Höchststrafe.
Die Aussage des Verurteilten, er würde erneut töten, verschärfte den Eindruck im Saal zusätzlich. Sie macht deutlich, dass es sich aus Sicht des Gerichts nicht um eine Tat handelte, die von Einsicht oder Distanzierung begleitet war. Für die Bewertung des Falls ist das ebenso bedeutsam wie die konkrete Strafhöhe.
Villach war bereits nach dem Angriff mit Fragen nach Sicherheit, Radikalisierung und dem Umgang mit der Tat beschäftigt. Das Urteil setzt nun einen juristischen Schlusspunkt unter das Strafverfahren. Für die Betroffenen und Angehörigen bleibt der Fall jedoch weit über die Verurteilung hinaus von Bedeutung.









