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Moderatorin in Argentinien nach Falschmeldung über Messi-Vater zurückgetreten

Redaktionelle Szene zum Thema „Moderatorin in Argentinien nach Falschmeldung über Messi-Vater zurückgetreten“

Eine argentinische Fernsehmoderatorin ist zurückgetreten, nachdem sie fälschlich den Tod von Lionel Messis Vater behauptet hatte. Die Aussage löste in dem Land und im Umfeld des Weltstars rasch Kritik aus. Nach Angaben aus dem Umfeld des Senders wurden zudem mehrere beteiligte Mitarbeiter entlassen.

Der Vorfall betrifft Jorge Messi, den Vater und langjährigen Berater des Fußballers von Inter Miami. Er ist in Argentinien eine bekannte Figur, weil er die Karriere seines Sohnes seit dessen frühen Anfängen begleitet und auch bei Transfers und öffentlichen Auftritten eine zentrale Rolle spielt. Eine falsche Todesmeldung über eine solche Person verbreitet sich im Fußballumfeld besonders schnell und sorgt entsprechend für heftige Reaktionen.

Die Moderatorin zog nach der Falschmeldung personelle Konsequenzen und gab ihren Posten auf. Parallel dazu trennte sich der Sender von mehreren Mitarbeitern, die in die Ausstrahlung oder Weitergabe der Meldung eingebunden gewesen sein sollen. Damit reagierte das Unternehmen auf den entstandenen Imageschaden und die öffentliche Kritik an der journalistischen Sorgfalt.

Der Fall zeigt einmal mehr, wie schnell sich unbestätigte Informationen im Sportumfeld verselbstständigen können. Gerade bei prominenten Spielern wie Messi, dessen Familie regelmäßig im Rampenlicht steht, haben falsche Meldungen unmittelbare Folgen: Sie beschädigen die Glaubwürdigkeit der beteiligten Medien und zwingen die Verantwortlichen oft zu raschen personellen Maßnahmen.

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