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Mehrheit für Handyverbot, aber Skepsis gegenüber KI-Bann an Schulen

Redaktionelle Szene zum Thema „Mehrheit für Handyverbot, aber Skepsis gegenüber KI-Bann an Schulen“

Eine Mehrheit der Menschen in Österreich befürwortet ein Handyverbot an Schulen. In einer aktuellen Online-Erhebung des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Ipsos sprachen sich 62 Prozent der 1.000 Befragten dafür aus. Noch deutlicher fällt die Zustimmung zu einem allgemeinen Social-Media-Verbot bis zum Alter von 14 Jahren aus: Dafür sind demnach 72 Prozent.

Die Umfrage fällt in eine Zeit, in der die Regeln für digitale Geräte im Schulbereich bereits verschärft wurden. Seit Mai dürfen Handys bis zur 8. Schulstufe im Schulhaus nicht mehr privat genutzt werden. Parallel dazu wird ein Social-Media-Verbot vorbereitet.

Weniger Zustimmung gibt es laut der Erhebung für ein Verbot von Künstlicher Intelligenz an Schulen. Während klare Regeln für Handys und soziale Netzwerke auf breite Akzeptanz stoßen, lehnt die Mehrheit einen generellen KI-Bann im Unterricht demnach ab. Damit zeigt sich ein differenziertes Bild: Digitale Geräte und Plattformen werden von vielen eher reguliert als grundsätzlich abgelehnt, bei KI überwiegt jedoch die Skepsis gegenüber einem Totalverbot.

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Maßnahmen im Schulbereich vor allem dann auf Rückhalt stoßen, wenn sie als Begrenzung einzelner Anwendungen verstanden werden. Ein pauschales Verbot von KI dürfte politisch deutlich schwerer durchsetzbar sein als strengere Vorgaben für Handys und Social Media.

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