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Marterbauer gibt Krebsdiagnose bekannt und will im Amt bleiben

Redaktionelle Szene zum Thema „Marterbauer gibt Krebsdiagnose bekannt und will im Amt bleiben“

Finanzminister Markus Marterbauer hat am Montag seine Krebserkrankung bekanntgegeben und angekündigt, seine Arbeit trotz der Diagnose fortzusetzen. Der 61-jährige Oberösterreicher bleibt damit vorerst an der Spitze des Finanzressorts.

Marterbauer machte die Erkrankung selbst öffentlich. In der Mitteilung steht die Diagnose im Zentrum, zugleich signalisiert der Minister, dass er seine politischen Aufgaben weiter wahrnehmen will. Details zur Art der Erkrankung wurden in den vorliegenden Angaben nicht genannt.

Für die Bundesregierung ist die Nachricht heikel, weil das Finanzministerium eine Schlüsselrolle bei Budget, Sparpaketen und laufenden Verhandlungen über die wirtschaftliche Lage spielt. Marterbauer war erst im Frühjahr ins Amt gekommen und gilt als zentraler Akteur in den finanziellen Weichenstellungen der Koalition.

Dass der Minister trotz der Erkrankung im Amt bleiben will, dürfte auch die Abläufe im Ressort prägen. In den kommenden Wochen werden Entscheidungen über Budgetfragen, die Konjunktur und weitere finanzpolitische Maßnahmen weiter anstehen. Welche konkreten Auswirkungen die Diagnose auf Termine und Arbeitsfähigkeit haben wird, ist offen.

Marterbauer war vor seinem Wechsel in die Bundesregierung unter anderem in der SPÖ als Finanzpolitiker und Budgetexperte präsent. Mit der öffentlichen Bekanntgabe setzt er nun selbst den Rahmen für den Umgang mit seiner Erkrankung: Offenheit über die Diagnose, aber vorerst kein Rückzug aus dem Ministeramt.

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