466 Tage nach dem Terroranschlag von Villach ist der 24-jährige Syrer in Österreich zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Gericht sprach ihn für die Bluttat schuldig, bei der ein 14-jähriger Bub getötet und mehrere Menschen verletzt worden waren. Der Angeklagte sagte nach Angaben aus dem Verfahren: „Ich bereue nichts.“
Der Prozess gegen den Mann hatte unter strengen Sicherheitsvorkehrungen begonnen. Ein zweiter Verhandlungstag war nicht nötig, das Urteil fiel bereits am ersten Tag. Damit endete eines der aufsehenerregendsten Verfahren in Kärnten, das die Stadt Villach und darüber hinaus Österreich seit dem Anschlag beschäftigt hatte.
Nach den vorliegenden Angaben war der Verurteilte bei der Tat 24 Jahre alt und syrischer Staatsangehöriger. Die Entscheidung des Gerichts bedeutet, dass er die Höchststrafe im österreichischen Strafrecht erhält. Lebenslange Haft wird nur verhängt, wenn das Gericht die besondere Schwere der Tat feststellt.
Der Anschlag hatte in Villach und in ganz Österreich eine breite Debatte über Sicherheit, Radikalisierung und den Umgang mit Gefährdern ausgelöst. Mit dem nun verkündeten Urteil ist der Strafprozess in erster Instanz abgeschlossen. Ob weitere Schritte folgen, hängt von den möglichen Rechtsmitteln der Parteien ab.









