Kroatien und Slowenien haben ihre Treibstoffpreise erneut gesenkt. Für Autofahrerinnen und Autofahrer auf dem Weg an die Adria kann das den Stopp an der Tankstelle spürbar günstiger machen – je nachdem, ob die Route über Italien, Slowenien oder Kroatien führt.
Besonders für Reisende aus Österreich ist der Vergleich derzeit relevant: Entlang der Urlaubsrouten an die Küste unterscheiden sich die Preise in den drei Ländern deutlich. Während Kroatien und Slowenien ihre Tarife nach unten angepasst haben, bleibt Italien im regionalen Vergleich auf einem anderen Niveau. Wer vor der Weiterfahrt volltankt, kann deshalb je nach Ziel und Tankstopp unterschiedlich viel bezahlen.
Die Preisentwicklung folgt dem üblichen Muster der staatlich beeinflussten oder regelmäßig angepassten Kraftstoffpreise in der Region. In Slowenien werden die Tarife an den regulierten Tankstellen in festgelegten Abständen angepasst, in Kroatien gelten ebenfalls Preisfestsetzungen beziehungsweise staatliche Eingriffe bei den wichtigsten Treibstoffsorten. Solche Änderungen schlagen sich oft rasch auf die Kosten für Reisen an die Adria nieder, gerade zu Beginn der Hauptreisezeit.
Für den Straßenverkehr Richtung Süden ist das mehr als eine Randnotiz. Auf stark befahrenen Ausweich- und Transitstrecken können schon kleine Preisunterschiede darüber entscheiden, ob sich ein früher Tankstopp vor der Grenze lohnt oder nicht. Vor allem bei längeren Fahrten mit Familien und voll beladenen Autos macht sich ein niedrigerer Literpreis am Ende der Strecke bemerkbar.
Wer den Urlaub mit dem Auto plant, sollte deshalb nicht nur die Route, sondern auch den Zeitpunkt des Tankens einrechnen. Die aktuelle Senkung in Kroatien und Slowenien verschiebt das Preisgefüge an der Adria erneut – und macht den Tankstopp vor der Grenze für viele Reisende attraktiver.









