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Klosteranlage in Kiew nach russischem Angriff in Brand, Ikonen in Sicherheit

Redaktionelle Szene zum Thema „Klosteranlage in Kiew nach russischem Angriff in Brand, Ikonen in Sicherheit“

Bei einem russischen Luftangriff auf Kiew ist die berühmte Lawra-Klosteranlage, das Höhlenkloster der ukrainischen Hauptstadt und Unesco-Welterbe, getroffen worden. Nach Angaben der Kirche gerieten Teile der Mariä-Entschlafens-Kathedrale in Brand, die alten Ikonen und andere Heiligtümer des orthodoxen Christentums wurden aber rechtzeitig in Sicherheit gebracht.

Metropolit Awraamij teilte am Montag auf Facebook mit, dass eine rasche Rettung liturgischer Gegenstände und der Reliquien organisiert worden sei. Das Kloster gehört zu den bekanntesten religiösen und historischen Stätten der Ukraine und ist zugleich ein Symbol ukrainisch-orthodoxer Tradition.

Präsident Wolodymyr Selenskyj sprach in diesem Zusammenhang von einem „schweren Verbrechen gegen christliche Kultur“. Der Angriff traf die Anlage im Zuge einer neuen Welle russischer Luftschläge auf die ukrainische Hauptstadt.

Nach den vorliegenden Angaben kamen bei den Angriffen insgesamt vier Menschen ums Leben. Die Lawra, deren Höhlen- und Klosterkomplex sich über Jahrhunderte als geistliches Zentrum entwickelt hat, ist regelmäßig Ziel symbolischer und tatsächlicher Bedrohungen im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine.

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