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Klinik Ottakring bereitet sich auf längere Hitzewellen vor

Redaktionelle Szene zum Thema „Klinik Ottakring bereitet sich auf längere Hitzewellen vor“

Die Klinik Ottakring stellt sich auf längere und intensivere Hitzewellen in Wien ein. Hohe Temperaturen belasten nicht nur Patientinnen und Patienten, sondern auch den Spitalsbetrieb selbst, vor allem in Bereichen mit besonders gefährdeten Menschen wie älteren, pflegebedürftigen oder geschwächten Personen.

Der Wiener Gesundheitsverbund verweist darauf, dass Extremtemperaturen in einem Spital andere Anforderungen auslösen als im Alltag zu Hause. In der Klinik gehe es dabei um mehrere Ebenen gleichzeitig: um das Raumklima in Stationen und Behandlungsbereichen, um die Flüssigkeitsversorgung, um die Beobachtung besonders vulnerabler Patientinnen und Patienten sowie um organisatorische Anpassungen im Betrieb.

Mehr Belastung für Personal und Patienten

Die Hitzewellen in Wien werden länger und intensiver, was aus Sicht der Ärztekammer die Anforderungen an Spitäler erhöht. Gerade bei Temperaturen um 40 Grad könne Hitze für ältere Menschen und für Personen mit Vorerkrankungen zu einem gesundheitlichen Risiko werden. Für Kliniken bedeutet das, dass sie in solchen Phasen auf verstärkte Überwachung und rasche Reaktion angewiesen sind.

In der Klinik Ottakring geht es dabei nicht nur um medizinische Betreuung, sondern auch um vorbeugende Maßnahmen. Dazu zählen nach Angaben des Wiener Gesundheitsverbunds organisatorische Vorkehrungen, um Belastungsspitzen abzufedern und den Klinikalltag auch bei extremen Außentemperaturen aufrechtzuerhalten. Betroffen sind davon sowohl Patientinnen und Patienten als auch das Personal, das unter Hitze zusätzlich gefordert ist.

Hitze als Gesundheitsrisiko

Medizinisch ist Hitze vor allem für ältere Menschen, chronisch Kranke und pflegebedürftige Personen problematisch. Der Körper kann bei anhaltend hohen Temperaturen schneller an Grenzen kommen, etwa durch Flüssigkeitsmangel oder Kreislaufprobleme. In einem Spital kommt hinzu, dass viele Betroffene ohnehin geschwächt sind und deshalb besonders aufmerksam beobachtet werden müssen.

Die Entwicklungen in Wien zeigen, dass Hitzeschutz inzwischen auch eine Frage der Spitalsorganisation geworden ist. Während frühere Sommerphasen oft auf einzelne heiße Tage beschränkt waren, werden Belastungsperioden nun länger. Für die Klinik Ottakring und andere Häuser des Wiener Gesundheitsverbunds bedeutet das: Die Vorbereitung auf Extremtemperaturen wird zu einem festen Teil des Betriebs.

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