Das Landeskriminalamt Wien hat 15 Raubüberfälle auf Jugendliche in Döbling und Penzing geklärt. Nach Angaben der Polizei wurden sieben der 14 ausgeforschten Verdächtigen festgenommen und in eine Justizanstalt gebracht.
Die Taten ereigneten sich im März und April. Die Täter gingen laut Polizei meist nach demselben Muster vor: Sie traten in Kleingruppen im Umfeld von Schulen und Bahnhöfen auf und bedrohten ausschließlich Minderjährige. Die Opfer wurden aufgefordert, Bargeld, Kleidung und andere Wertgegenstände herauszugeben. Wer sich weigerte, wurde mit Faustschlägen und Fußtritten attackiert.
Bei den Verdächtigen handelt es sich laut Polizei um bereits bekannte Intensivtäter, teils mit erheblichen Vorstrafen. Elf der 14 Jugendlichen sind zwischen 14 und 17 Jahre alt und damit strafmündig, drei weitere sind zwölf und 13 Jahre alt und strafunmündig. Die Gruppe besteht überwiegend aus syrischen und afghanischen Staatsangehörigen, drei Beschuldigte sind österreichische Staatsbürger.
Die Ermittlungen laufen weiter. Nach Polizeiangaben sollen die Jugendlichen auch für weitere Delikte verantwortlich sein. Die Staatsanwaltschaft Wien ordnete die Festnahmen an.









