Die Tiroler Polizei hat nach umfangreichen Ermittlungen zwei Jugendbanden ausgeforscht, die sich in der Nacht auf den 16. Mai in Schwaz eine gewaltsame Auseinandersetzung geliefert haben sollen. Dabei waren nach den vorliegenden Angaben nicht nur eine Waffe, sondern mehrere gefährliche Gegenstände im Spiel.
Die Ermittlungen richteten sich demnach gegen zwei Gruppen junger Männer, die in der Bezirkshauptstadt aufeinandertrafen. Die Polizei kam den Beteiligten erst nach intensiven Nachforschungen auf die Spur. Auch die Cobra war in den Einsatz eingebunden.
Der Vorfall wirft ein Schlaglicht auf eine Form jugendlicher Gewalt, die in Tirol zwar selten öffentlich sichtbar wird, bei der Polizei aber besonders ernst genommen wird. Dass bei der Auseinandersetzung Waffen verwendet wurden, erhöht aus Sicht der Ermittler die Brisanz des Falls deutlich.
Welche konkreten Hintergründe die Konfrontation hatte und welche Folgen sie für die Beteiligten hat, blieb zunächst offen. Klar ist jedoch, dass die Ermittlungen in Schwaz weit über eine gewöhnliche Rauferei hinausgingen und die Sicherheitsbehörden den Fall mit großem Aufwand verfolgten.
Ermittlungen nach der Nacht im Mai
Die Tat ereignete sich in der Nacht auf den 16. Mai. Seitdem arbeitete die Polizei an der Rekonstruktion des Geschehens und an der Identifizierung der Beteiligten. Mit der Ausforschung der beiden Jugendgruppen ist der Fall für die Ermittler nun deutlich konkreter geworden.









