Valentina Höll hat beim Heim-Weltcup in Leogang den Downhill gewonnen und damit ihren dritten Sieg in Serie gefeiert. Die Salzburgerin setzte sich am Samstag vor Heimpublikum durch und verteidigte damit ihre klare Führung im Gesamtweltcup.
Für die 23-jährige Weltmeisterin ist der Erfolg auf der Strecke am Salzburger Pinzgau ein weiterer Beleg ihrer aktuellen Dominanz im Downhill. Höll hatte schon die beiden vorherigen Rennen gewonnen und geht nun mit viel Polster in die nächsten Stationen des Weltcups.
Auch aus österreichischer Sicht stand Leogang im Zeichen der Erwartungen. Andreas Kolb, der im Downhill ebenfalls zu den stärkeren Fahrern zählt, vergab mit Patzern eine mögliche Spitzenplatzierung. Für ihn blieb damit ein Ergebnis unter den eigenen Möglichkeiten.
Leogang bleibt für Österreich ein besonderer Schauplatz
Der Weltcup in Leogang zählt seit Jahren zu den festen Größen im Mountainbike-Kalender und zieht regelmäßig die internationale Elite an. Für die heimischen Fahrerinnen und Fahrer hat das Rennen besondere Bedeutung, weil auf der anspruchsvollen Strecke nicht nur Form, sondern auch Nervenstärke gefragt sind.
Höll nutzte diesen Heimvorteil erneut konsequent. Mit dem Erfolg unterstrich sie, dass sie im Downhill derzeit die Fahrerin ist, die es zu schlagen gilt. Der Sieg verschafft ihr nicht nur weitere Punkte im Gesamtweltcup, sondern auch Rückenwind für die kommenden Bewerbe.









