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Hoch „Klaus“ bringt wieder heiße Tage nach Österreich

Redaktionelle Szene zum Thema „Hoch „Klaus“ bringt wieder heiße Tage nach Österreich“

Über Westeuropa liegt derzeit ein Hochdruckgebiet namens „Klaus“, das in den kommenden Tagen weiter nach Osten zieht und auch in Österreich für deutlich steigende Temperaturen sorgen dürfte. Am Mittwoch werden hierzulande noch bis zu 29 Grad erwartet, für Donnerstag und Freitag sind laut Prognosen bis zu 30 Grad möglich. Ab dem Wochenende könnten die Werte weiter bis auf 33 Grad steigen.

In Spanien und Frankreich gilt bereits wieder die höchste Warnstufe. Dort werden Temperaturspitzen von bis zu 42 Grad erwartet. In Südfrankreich mussten wegen der Hitze und schwerer Waldbrände bereits Tausende Menschen in Sicherheit gebracht werden. Die Lage zeigt, wie rasch sich die Hitze in Teilen Europas zuspitzen kann, wenn stabile Hochdrucklagen über Tage anhalten.

Österreich wohl unter den Randausläufern

Für Österreich rechnen Meteorologen derzeit zwar mit warmen bis heißen Tagen, eine Wiederholung der Rekordhitze aus dem Juni gilt aber als weniger wahrscheinlich. Der Grund liegt in der Lage des Hochs: Anders als bei den Hitzeperioden im vergangenen Monat, als das Zentrum des Hochdruckgebiets über Österreich und Deutschland lag, erreicht „Klaus“ Mitteleuropa nach derzeitigen Einschätzungen nur mit seinen Randausläufern. Entsprechend dürfte es zwar heiß werden, aber nicht in dem Ausmaß wie zuletzt.

Der Wetterdienst Ubimet verweist zugleich darauf, dass die längerfristigen Modelle noch Spielraum nach oben und unten lassen. Die Prognosen für die kommenden Tage sind daher nicht in Stein gemeißelt, auch wenn der Trend klar in Richtung höherer Temperaturen zeigt. Sollte sich das Hoch weiter nach Osten verlagern, könnten sich die Werte in Österreich noch nach oben verschieben.

WWF warnt vor Niedrigwasser

Begleitend zur Hitze warnt der WWF vor bereits jetzt niedrigen Wasserständen in mehreren österreichischen Flüssen. Hohe Temperaturen und längere Trockenphasen setzen den Gewässern zusätzlich zu und verschärfen die Lage in vielen Regionen. Ob sich daraus in den nächsten Tagen eine neue Hitzewelle entwickelt, hängt nun wesentlich davon ab, wie stark „Klaus“ Österreich tatsächlich erfasst.

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