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Hitze belastet Spitäler und Pflegeheime in ganz Österreich

Redaktionelle Szene zum Thema „Hitze belastet Spitäler und Pflegeheime in ganz Österreich“

Die Rekordhitze setzt Spitäler, Pflege- und Seniorenheime unter Druck. In vielen Häusern fehlt eine flächendeckende Klimatisierung, vor allem Patientenzimmer, Ambulanzen und Wartebereiche heizen sich bei hohen Außentemperaturen stark auf. Klimaanlagen gibt es laut dem vorliegenden Material meist nur in besonders sensiblen Bereichen wie Intensivstationen oder Operationssälen.

Für Patienten kann das konkrete Folgen haben. Ein Betroffener schildert, dass man „nicht mehr abfiebern“ könne, weil die Temperaturen in den Räumen hoch bleiben. Gerade für Menschen mit Fieber oder Kreislaufproblemen wird die Hitze damit zu einer zusätzlichen Belastung.

Besonders belastet ist demnach auch die Klinik Ottakring in Wien. Dort wurde bereits im Juli auf die hohen Temperaturen in einzelnen Bereichen hingewiesen. Das Beispiel steht stellvertretend für ein Problem, das viele Gesundheitseinrichtungen in Österreich betrifft: Die bauliche und technische Ausstattung ist auf Extremhitze oft nicht ausreichend vorbereitet.

Die Politik will nachsteuern. Gesundheitseinrichtungen zählen zu jenen Bereichen, in denen der Schutz besonders vulnerabler Menschen auch bei steigenden Sommertemperaturen gewährleistet werden muss. Im Zentrum steht dabei die Frage, wie Spitäler und Heime besser gegen Hitze abgesichert werden können, ohne den laufenden Betrieb einzuschränken.

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