Auf der kroatischen Urlaubsinsel Hvar ist am Freitagnachmittag ein Großbrand ausgebrochen, der auch zwei Tage später noch nicht vollständig gelöscht war. Feuerwehrkräfte und Löschflugzeuge waren am Sonntag weiter im Einsatz, um die Flammen einzudämmen.
Nach den vorliegenden Angaben begann das Feuer auf einer Mülldeponie auf der Insel vor der dalmatinischen Küste. Der Brand entwickelte sich rasch zu einem größeren Einsatz und betraf damit eines der beliebtesten Reiseziele Kroatiens mitten in der Sommersaison.
Hvar gehört zu den bekanntesten Inseln des Landes und liegt unweit von Split. In den Sommermonaten steigt dort die Belastung für Infrastruktur und Entsorgungssysteme deutlich an, was Brände auf Deponien oder in trockener Vegetation zusätzlich heikel macht. Gerade bei hohen Temperaturen und Wind kann sich ein Feuer auf solchen Flächen schnell ausbreiten.
Die Einsatzkräfte setzten auch am Sonntag auf Luftunterstützung, um verbliebene Brandherde zu bekämpfen. Dass Löschflugzeuge noch nach zwei Tagen nötig waren, deutet auf ein großflächiges und schwer zugängliches Brandgebiet hin.
Für Urlauberinnen und Urlauber auf Hvar bedeutete der Einsatz vor allem sichtbare Rauchentwicklung und mögliche Einschränkungen im Umfeld der Brandstelle. Welche Schäden genau entstanden sind, war zunächst nicht bekannt. Klar ist aber: Der aktuelle Brand ist bereits der dritte größere Feuereinsatz auf einer kroatischen Urlaubsinsel innerhalb kurzer Zeit und lenkt den Blick erneut auf die Brandgefahr im Adriaraum in den heißen Monaten.









