Die Fußball-Weltmeisterschaft begleitet an diesem Wochenende auch den Formel-1-Zirkus in Spielberg. Während sich viele Piloten und Fans am Red-Bull-Ring auf den Großen Preis vorbereiten, bleibt das Turnier in Katar Gesprächsthema im Fahrerlager – mit sehr unterschiedlichen Blickwinkeln von Lewis Hamilton, Sergio Perez und George Russell.
Besonders deutlich wird das bei Hamilton. Der siebenfache Weltmeister unterstützt nicht nur England, sondern auch Brasilien. Der Mercedes-Pilot verweist dabei auf eine persönliche Verbindung zu Neymar, mit dem er befreundet ist. Hamilton ist zudem Ehrenbürger Brasiliens und betont damit seine Nähe zum Land, dessen Nationalteam bei der WM eine der prominentesten Rollen im Turnier einnimmt.
Auch Perez verfolgt die WM aus klarer Perspektive. Der Red-Bull-Fahrer hätte das Spiel seiner mexikanischen Mannschaft gegen Südkorea in Guadalajara gerne gesehen, doch der Termin ließ das nicht zu. Für den Mexikaner ist das besonders ärgerlich, weil er betont, dass sein Team gut im Turnier liegt. Das nächste WM-Spiel seines Landes will er nach eigenen Worten jedenfalls nicht verpassen.
George Russell wiederum hält sich eng an die britischen Auftritte. Der Engländer sieht, wie er sagt, „jede Minute“ der Spiele seiner Nationalmannschaft. Trotz aus seiner Sicht noch nicht ganz überzeugender Ergebnisse traut er England eine erfolgreiche WM zu. Der Mercedes-Fahrer verweist auf die starke Leistung seiner Mannschaft und sieht große Chancen.
Im Lager der Niederlande herrscht unterdessen bei Max Verstappen und seinen Fans ohnehin WM-Atmosphäre. Der Weltmeister schaut nach eigener Aussage jedes Spiel seiner Nationalelf. Für Oranje werde es weit gehen, ist Verstappens Einschätzung. Auch in Spielberg dürfte das an diesem Wochenende für Gesprächsstoff sorgen – nicht nur bei den Fans in Orange, die am Ring traditionell stark vertreten sind.
Damit prallen in Spielberg Motorsport und Fußball einmal mehr direkt aufeinander. Die Formel-1-Stars sprechen über ihre WM-Favoriten, ihre persönlichen Bindungen zu Nationalteams und ihre eigenen Terminprobleme. Für das Publikum am Red-Bull-Ring ist das Turnier damit längst Teil des Rennwochenendes geworden.









