Ein Passagierflugzeug mit 52 Menschen an Bord ist beim Sinkflug auf Chicago von einem Feuerwerkskörper getroffen worden. Die Maschine landete dennoch sicher, verletzt wurde nach den vorliegenden Informationen niemand. Nach Angaben aus dem Umfeld des Vorfalls hörten die Piloten einen lauten Knall.
Der Zwischenfall ereignete sich während des Anflugs auf die US-Metropole, als das Flugzeug bereits im Landeanflug war. Feuerwerkskörper in der Nähe von Flughäfen gelten als besonders riskant, weil sie in geringer Höhe mit Flugzeugen kollidieren können und Piloten im entscheidenden Moment ablenken oder verunsichern.
Solche Vorfälle sind nicht nur für die Besatzung gefährlich, sondern auch für den Luftverkehr insgesamt. Schon ein einzelner Treffer kann bei einem Flugzeug Schaden an der Außenhaut oder an sensiblen Bauteilen anrichten. Dass die Maschine in Chicago ohne Verletzte aufsetzen konnte, deutet darauf hin, dass der Treffer keine unmittelbaren Folgen für die Sicherheit des Fluges hatte.
Gerade in dicht besiedelten Räumen und in der Nähe großer Flughäfen sorgen Feuerwerkskörper immer wieder für Probleme. In den USA werden ähnliche Vorfälle regelmäßig von Sicherheitsbehörden dokumentiert, weil private oder illegale Böllerstarts im An- und Abflugbereich ein unnötiges Risiko für Passagiere und Crew darstellen.









