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Feldkirch: Zahl der Verurteilungen im Vorjahr gestiegen

Redaktionelle Szene zum Thema „Feldkirch: Zahl der Verurteilungen im Vorjahr gestiegen“

Im Sprengel des Landesgerichts Feldkirch sind im vergangenen Jahr fast 3.100 rechtskräftige Verurteilungen ausgesprochen worden. Das sind laut den Daten von Statistik Austria sechs Prozent mehr als im Jahr davor. Insgesamt wurden am Landesgericht Feldkirch 1.904 Menschen wegen einer oder mehrerer Straftaten rechtskräftig verurteilt.

Die Statistik zeigt, dass die Betroffenen im Schnitt 1,6 Delikte begangen haben. Insgesamt kamen damit mehr als 3.000 Straftaten zusammen. Sechs von zehn Urteilen am Strafgericht endeten mit einer reinen Geldstrafe, bei rund einem Viertel wurde eine unbedingte Freiheitsstrafe verhängt. Der übrige Teil fiel als Kombination aus unbedingter Geldstrafe und bedingter Freiheitsstrafe aus.

Gut 400 Verurteilte mussten demnach ins Gefängnis. In 73 Fällen wurde eine Bewährung ausgesprochen. Die Wiederverurteilungsquote liegt in Vorarlberg bei knapp 40 Prozent. Das heißt, dass ein beträchtlicher Teil der Verurteilten erneut mit dem Strafrecht in Konflikt gerät.

Nach Altersgruppen betrachtet waren knapp 84 Prozent der rechtskräftig Verurteilten 21 Jahre oder älter. Knapp neun Prozent entfielen auf junge Erwachsene zwischen 18 und 20 Jahren. 139 Jugendliche wurden strafrechtlich verurteilt, das ist ein leichtes Minus gegenüber dem Jahr davor.

Am häufigsten gingen die Verurteilungen auf Delikte gegen fremdes Vermögen zurück, etwa Diebstahl, Raub oder Betrug. Danach folgten Straftaten gegen Leib und Leben, also etwa Körperverletzungen. Sieben Menschen wurden im Jahr 2025 wegen versuchten oder vollendeten Mordes verurteilt. Das ist mehr als doppelt so viel wie 2024.

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