In der Marx Halle in St. Marx hat am Donnerstag die „Affordable Art Fair“ wieder eröffnet. Nach dem Wien-Debüt im Vorjahr präsentieren 62 heimische und internationale Galerien Werke zwischen 100 und 10.000 Euro. Die Messe will damit vor allem den Einstieg in den Kunstkauf erleichtern.
Zu sehen sind mehr als 1.000 Arbeiten von rund 350 Künstlerinnen und Künstlern aus der zeitgenössischen Kunst. Gezeigt werden Malerei, Grafik, Fotografie und Skulptur von lebenden Kunstschaffenden. Unter den Ausstellern ist auch das Künstlerhaus Wien, das mit einer von Franziska Maderthaler kuratierten Auswahl vertreten ist.
Ein Programmschwerpunkt widmet sich Spanien und den dortigen Perspektiven in der zeitgenössischen Kunst. Eigene Schwerpunkte gibt es außerdem bei Werken unter 1.000 Euro, etwa von dem niederländischen Künstler Hans Keuls, sowie bei Installationen der britischen Künstlerin Beth Shapeero.
Das Konzept der Messe setzt auf Transparenz bei den Preisen und auf direkte Gespräche mit Galeristinnen, Galeristen und Künstlerinnen und Künstlern. Damit soll die Schwelle für Erstkäufer sinken, gleichzeitig richtet sich die Messe auch an erfahrene Sammlerinnen und Sammler. Die Veranstalter verstehen die Messe als offenen Ort abseits eines exklusiven Kunstmarkts.
Begleitend gibt es ein Rahmenprogramm mit Führungen, Workshops und Gesprächsrunden. Dabei geht es unter anderem um Street Art, zeitgenössische Illustration, den Einfluss sozialer Medien auf Kunst, Bildwahrnehmung sowie den Übergang zwischen Kunst und Design. Für Kinder und Familien sind eigene Kreativstationen vorgesehen.
Die Messe ist bis Sonntag geöffnet. Am Donnerstag um 16 Uhr ist eine Vernissage geplant, zusätzlich gibt es am Donnerstag und Freitag „After Work“-Veranstaltungen mit DJ-Musik. Die „Affordable Art Fair“ wurde 1999 in London gegründet und ist mittlerweile in mehreren Städten weltweit vertreten.









