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Elfjähriger in Rennes getötet: Zwei Jugendliche gestehen Tat

Redaktionelle Szene zum Thema „Elfjähriger in Rennes getötet: Zwei Jugendliche gestehen Tat“

Nach dem Tod eines elfjährigen Buben in der französischen Stadt Rennes haben zwei Jugendliche die Tötung gestanden. Nach Angaben der Ermittler handelt es sich um einen 16-Jährigen und eine 15-Jährige, die sich dem Kind gegenüber angeblich „rächen“ wollten. Auslöser des Streits soll Angelzubehör im Wert von nur wenigen Dutzend Euro gewesen sein.

Der Vorfall erschüttert die bretonische Großstadt, in der die Ermittler den Fall als besonders brutalen Gewaltakt unter Minderjährigen behandeln. Der Bub Théo war nach den vorliegenden Angaben ums Leben gekommen, nachdem der Konflikt zunächst wegen des Angelköders eskaliert war. Die nun geständigen Jugendlichen sollen sich nach dem Streit gegen ihn gewandt haben.

Die Tat reiht sich in eine Serie von Gewaltdelikten ein, bei denen Konflikte unter Jugendlichen in tödlicher Gewalt enden. Für die französischen Ermittlungsbehörden steht vor allem die Frage im Raum, wie aus einem banalen Streit um geringwertiges Angelzubehör eine solche Eskalation entstehen konnte.

Rennes ist die Hauptstadt der Bretagne und zählt zu den größten Städten im Westen Frankreichs. Der Fall sorgt dort auch deshalb für Entsetzen, weil das Opfer erst elf Jahre alt war und die mutmaßlichen Täter selbst noch minderjährig sind. Gegen beide wird nun weiter ermittelt.

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