Dennis Novak kehrt nach einer längeren Pause auf den Tennisplatz zurück. Der 32-jährige Niederösterreicher steht für den Bundesligisten Straßburg wieder auf dem Court und spricht selbst von einer Phase, in der er die Zeit ohne Tennis genossen habe. Nach seinem Karriereende im Vorjahr hatte sich Novak zuletzt ganz auf seine Familie konzentriert.
Mit dem Comeback richtet sich der Blick wieder auf einen Spieler, der im österreichischen Tennis über Jahre zum festen Namen gehörte. Novak war lange auf der ATP-Tour unterwegs und war in seiner aktiven Zeit mehrfach die Nummer zwei im heimischen Herrentennis hinter Dominic Thiem. Nun nimmt er seine Laufbahn wieder auf – allerdings zunächst in einem regionalen Mannschaftsrahmen und nicht auf der ganz großen Tour.
Die Rückkehr erfolgt für Straßburg, einen Bundesligisten im Mannschaftstennis. Dass Novak nach dem Rückzug aus dem Spitzensport wieder eingesetzt wird, ist auch deshalb bemerkenswert, weil er seine Auszeit bewusst als familiäre Phase beschrieben hat. Für ihn stand nach dem endgültigen Abschied vom Profibetrieb nicht der schnelle Wiedereinstieg, sondern ein Leben abseits des engen Turnierkalenders im Vordergrund.
Sportlich fällt die Rückkehr in eine Phase, in der im internationalen Tennis die French Open laufen. Laut den vorliegenden Angaben könnten am Samstag zudem vier Athleten von dort noch nachkommen. Ob und in welcher Form sie für Straßburg einsatzbereit sind, ist damit auch eine Frage des zeitlichen Ablaufs und der Belastung unmittelbar nach dem Grand-Slam-Turnier.
Für Novak ist das Comeback vor allem ein Schritt zurück in ein Umfeld, das er kennt. Gleichzeitig zeigt die Entscheidung, dass der 32-Jährige den Tennisschläger nicht endgültig weggelegt hat, sondern sich nach der Pause nun wieder sportlich einbringt – zunächst auf Mannschaftsebene in Straßburg.









