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Dänemark warnt vor Explosion eines toten Buckelwals an der Küste

Redaktionelle Szene zum Thema „Dänemark warnt vor Explosion eines toten Buckelwals an der Küste“

An der dänischen Küste sorgt ein toter Buckelwal für Sicherheitsbedenken: In dem Kadaver des Tieres mit dem Namen „Timmy“ könnten sich durch Fäulnisgase so große Mengen an Druck aufgebaut haben, dass der Wal bei einem Eingriff oder beim Platzen des Körpers regelrecht explodieren könnte. Fachleute warnen deshalb vor einem riskanten Vorgehen.

Bei toten Großwalen ist das Problem bekannt: Während der Verwesung entstehen Gase, die sich im Körperinneren stauen. Solange die Haut des Tieres intakt bleibt, kann der Druck kaum entweichen. Wird der Kadaver dann mechanisch beschädigt oder unsachgemäß geöffnet, kann das zu einer plötzlichen, heftigen Entladung führen. Das macht Bergung und Entsorgung solcher Tiere zu einer heiklen Aufgabe.

Der Fall erinnert an ähnliche Zwischenfälle in anderen Ländern, bei denen gestrandete oder angeschwemmte Wale aus Sicherheitsgründen nur mit großem Aufwand behandelt werden konnten. Gerade bei Buckelwalen, die ein enormes Körpervolumen haben, kann sich im Inneren rasch viel Gas bilden. Für Einsatzkräfte bedeutet das: Abstand halten, den Zustand des Kadavers genau prüfen und jeden Eingriff sorgfältig abwägen.

Für die Küstenregion ist der tote Wal damit nicht nur ein biologisches, sondern auch ein praktisches Problem. Je nach Lage kann ein verendetes Großtier zu einer Gefahr für Menschen in der Nähe werden, etwa wenn es durch den Druck im Körper unkontrolliert aufreißt. Deshalb werden solche Fälle meist von Spezialisten beurteilt, bevor über das weitere Vorgehen entschieden wird.

Wie mit „Timmy“ weiter verfahren wird, hängt nun davon ab, welche Maßnahmen als sicher gelten. Klar ist: Ein unbedachter Versuch, den Kadaver zu entlasten oder zu öffnen, wäre in diesem Fall besonders riskant.

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