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Belgien feiert die Vokuhila-Frisur mit eigenem Wettbewerb

Redaktionelle Szene zum Thema „Belgien feiert die Vokuhila-Frisur mit eigenem Wettbewerb“

In Belgien haben Hunderte Menschen beim Mullet Cup den Vokuhila gefeiert – jenen Haarschnitt, bei dem vorne und an den Seiten kurz geschnitten wird, während das Haar im Nacken bewusst länger bleibt. Zum Wettbewerb kamen Teilnehmer aus mehreren Ländern, um die Frisur mit dem markanten Kultstatus öffentlich zu präsentieren.

Der Mulet, wie der Schnitt im Französischen oft genannt wird, ist seit Jahrzehnten eine Frisur zwischen Ironie, Nostalgie und Stilbewusstsein. Sein Spruch „Vorne fürs Geschäft, hinten für die Party“ hat den Vokuhila längst selbst zum Popkultur-Phänomen gemacht. Genau darauf setzt auch der Wettbewerb in Belgien: Er macht aus einem oft belächelten Haarschnitt ein Fest mit eigenem Regelwerk und eigener Szene.

Dass Teilnehmer aus verschiedenen Ländern anreisen, zeigt, wie weit sich der Trend inzwischen verbreitet hat. Der Vokuhila ist nicht nur ein Relikt aus den 1980er-Jahren, sondern erlebt in Teilen der Jugend- und Partykultur immer wieder neue Auflagen. Die Frisur wird dabei bewusst als Statement getragen – zwischen modischem Trotz, Nostalgie und Humor.

Solche Veranstaltungen leben vom Wettbewerb um Originalität. Entscheidend ist nicht nur die Länge im Nacken, sondern auch die Frage, wie konsequent der Schnitt inszeniert wird. Der Mullet Cup in Belgien knüpft damit an eine Entwicklung an, die aus einem früheren Spottbegriff ein eigenes Identitätsmerkmal gemacht hat.

Der Vokuhila hat sich damit weit von seinem Ruf als reine Modesünde entfernt. In Belgien wurde er nun erneut zum Anlass für ein Treffen, das weniger von Eleganz als von Selbstironie lebt – und genau darin liegt sein Reiz.

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