Auf der Bahnstrecke zwischen Triest und Venedig haben am Dienstag Bauarbeiten begonnen, die für zahlreiche Reisende aus Österreich und anderen Ländern zur Überraschung wurden. Wer mit dem Zug Richtung Adria unterwegs war, stand an mehreren Bahnhöfen in Italien vor ausfallenden oder gestoppten Verbindungen und musste auf Ersatzlösungen ausweichen.
Besonders betroffen waren Urlauber, die ihre Reise kurz vor dem Ferienziel planten und die Sperre nicht einkalkuliert hatten. An den Bahnhöfen herrschte teils chaotische Situation, weil Fahrgäste erst vor Ort von der Unterbrechung der Strecke erfuhren und sich neu organisieren mussten.
Die Verbindung zwischen Triest und Venedig zählt zu den wichtigen Bahnachsen im Nordosten Italiens. Sie wird nicht nur von Pendlern genutzt, sondern auch von vielen Reisenden, die mit dem Zug an die Küste oder weiter in Richtung Süden fahren. Gerade zu Beginn der Reisesaison trifft eine Sperre dieser Art daher auch zahlreiche internationale Fahrgäste.
Die Bauarbeiten kamen für viele offenbar ohne ausreichende Vorwarnung. Wer auf der Strecke unterwegs war, musste mit Verspätungen, Umwegen oder längeren Wartezeiten rechnen. Für Urlauber bedeutete das teils verpasste Anschlüsse und zusätzliche Unsicherheit bei der Weiterreise.
Welche Arbeiten genau auf dem Abschnitt zwischen Triest und Venedig durchgeführt werden und wie lange die Einschränkungen dauern, hängt vom jeweiligen Bauplan auf der Strecke ab. Für Reisende in Italien bleibt vorerst vor allem entscheidend, Verbindungen vor Fahrtantritt genau zu prüfen und kurzfristige Änderungen einzuplanen.









