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Ausgesetzte Kinder in Portugal: Eltern vor Gericht wegen Gewalt und Vernachlässigung

Redaktionelle Szene zum Thema „Ausgesetzte Kinder in Portugal: Eltern vor Gericht wegen Gewalt und Vernachlässigung“

Die Mutter und der Stiefvater zweier in Portugal ausgesetzter französischer Kinder sind in Setúbal vor Gericht erschienen. Den beiden werden Gewalt, Gefährdung und Vernachlässigung vorgeworfen. Am Weg zum Haftrichter fiel die Mutter durch Singen auf, der Stiefvater schrie.

Der Fall hatte in Portugal und Frankreich für Aufmerksamkeit gesorgt, weil die beiden Kinder über längere Zeit ohne ausreichenden Schutz gewesen sein sollen. Nun müssen die Behörden klären, welche Rolle die beiden Erwachsenen genau gespielt haben und ob es weitere Vorwürfe im Zusammenhang mit der Betreuung der Kinder gibt.

Vorwürfe gegen Mutter und Stiefvater

Nach den bisherigen Angaben steht das Paar in Zusammenhang mit Aussetzungs- und Misshandlungsvorwürfen vor Gericht. Die Kinder sind französische Staatsbürger, der Fall spielt sich aber in Portugal ab, wo die beiden Erwachsenen in Setúbal dem Haftrichter vorgeführt wurden.

Die Umstände der Festnahme und der gerichtlichen Vorführung zeichnen ein Bild von einem Verfahren, das über den Einzelfall hinaus Fragen nach Kindeswohl, Aufsicht und möglicher Gewalt im familiären Umfeld aufwirft. Für die Ermittler steht damit nicht nur die unmittelbare Verantwortung der beiden Beschuldigten im Raum, sondern auch die Frage, wie lange die Kinder bereits gefährdet gewesen sein könnten.

Weitere Angaben zu Alter, Gesundheitszustand oder Aufenthaltsort der Kinder wurden in den vorliegenden Informationen nicht genannt. Sicher ist jedoch: Der Fall wird nun in Portugal strafrechtlich aufgearbeitet, während die Vorwürfe gegen die beiden Erwachsenen im Zentrum der Ermittlungen stehen.

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