Extrig.at

Die unabhängige Onlinezeitung für Österreich

Abrissarbeiten nach Großbrand neben der A23 haben begonnen

Redaktionelle Szene zum Thema „Abrissarbeiten nach Großbrand neben der A23 haben begonnen“

Nach dem Großbrand neben der Wiener Südosttangente ist eine Abrissfirma am betroffenen Gebäude angerückt. Die A23 war am Samstag vorsorglich großräumig gesperrt geblieben, weil nach dem Feuer Teile der beschädigten Bausubstanz auf die Fahrbahn hätten stürzen können. Seit Sonntagfrüh ist die Strecke in beiden Richtungen wieder freigegeben.

Der Brand war unmittelbar neben der vielbefahrenen Ostumfahrung ausgebrochen und hatte rasch für umfangreiche Verkehrsmaßnahmen gesorgt. Nach der Freigabe der Autobahn konzentrieren sich die Arbeiten nun auf die Sicherung und den Abtrag des angegriffenen Gebäudeteils. Solche Maßnahmen sind nach einem Großbrand notwendig, wenn die Statik eines Gebäudes nicht mehr verlässlich beurteilt werden kann und herabfallende Trümmer eine Gefahr für den Verkehr darstellen.

Die Südosttangente ist Österreichs am stärksten belastete Autobahn und eine zentrale Verbindung im Wiener Verkehrssystem. Sperren auf der A23 führen daher regelmäßig zu Staus und Umleitungen im gesamten Stadtgebiet. Dass die Fahrbahn nun wieder offen ist, entlastet den Frühverkehr und den Durchzugsverkehr in Ost-Wien deutlich.

Welche Schäden das Feuer genau hinterlassen hat und wie lange die Abrissarbeiten dauern werden, hängt von der Stabilität der Brandruine ab. Für den Verkehr bedeutet das vorerst vor allem eines: Die unmittelbare Gefahr für die A23 ist gebannt, der Einsatz auf dem Gelände neben der Tangente aber noch nicht abgeschlossen.

Diesen Artikel teilen