In Waldneukirchen (Oberösterreich) sollen die Bewohner das Wasser aus der Leitung vorerst nicht trinken. Bei einer jüngsten Untersuchung wurde eine bakterielle Verunreinigung festgestellt, wie die Gemeinde mitteilte. Der Ursprung der Belastung ist noch unklar.
Der Bürgermeister appellierte an die Bevölkerung, Leitungswasser derzeit weder zum Trinken noch zur Zubereitung von Speisen oder Getränken zu verwenden. Im Hintergrund werde bereits an der Behebung des Problems gearbeitet. Bis auf Weiteres sollen die betroffenen Haushalte vorsichtig sein und das Wasser nur dann nutzen, wenn es zuvor entsprechend aufbereitet wurde.
Nach Angaben der Gemeinde werden die weiteren Schritte in Abstimmung mit den zuständigen Stellen gesetzt. Dazu zählt auch die Suche nach der Ursache der Verunreinigung im Leitungsnetz. Wann das Trinkwasser wieder uneingeschränkt genutzt werden kann, ist derzeit offen.
Für die Bevölkerung bedeutet die Maßnahme eine vorübergehende Einschränkung der Wasserversorgung im Alltag. In solchen Fällen werden Gemeinden üblicherweise über weitere Tests und die Freigabe informiert, sobald die Belastung nicht mehr nachweisbar ist.









