13.248 Personen haben am Freitag den Aufnahmetest für das Medizinstudium absolviert und sich damit um 1950 Studienplätze an den Medizin-Unis Wien, Innsbruck und Graz sowie an der Medizin-Fakultät der Uni Linz beworben. Damit kommen auf einen Platz fast sieben Kandidatinnen und Kandidaten.
Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Bewerbungen damit um knapp 1000 gestiegen. Zugleich stehen heuer 50 Studienplätze mehr zur Verfügung als zuletzt. Besonders deutlich ausgeprägt ist das Interesse an Zahnmedizin: Für diesen Bereich gibt es zuletzt einen spürbaren Zuwachs bei den Bewerbungen.
Der MedAT gilt seit Jahren als zentrale Hürde für den Einstieg ins Medizinstudium in Österreich. Wegen der begrenzten Zahl an Plätzen entscheidet der Test darüber, wer an den öffentlichen Medizin-Studienrichtungen aufgenommen wird. Die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber bleibt damit deutlich höher als das Angebot an Studienplätzen.
Weniger Bewerbungen aus Deutschland in Wien
Bemerkenswert ist heuer auch die Entwicklung bei den Bewerberinnen und Bewerbern aus Deutschland. An der Medizinischen Universität Wien ist ihre Zahl zurückgegangen. Der Rückgang fällt in eine Phase, in der das Interesse am Studium insgesamt steigt, der Wettbewerb um die begehrten Plätze aber unverändert hoch bleibt.
Die Aufnahmetests gelten für viele Maturantinnen und Maturanten als erste große Bewährungsprobe auf dem Weg in den Arztberuf. Mit der Kombination aus mehr Bewerbungen und nur leicht ausgeweitetem Platzangebot bleibt der Zugang zu Human- und Zahnmedizin in Österreich stark selektiv.









