Das lange Pfingstwochenende hat auf Österreichs Straßen am Samstag mit teils massiven Verzögerungen begonnen. Besonders betroffen waren die Brennerachse, die Route über den Walserberg und die Tiroler Transitrouten, wo sich der Reiseverkehr aus Deutschland und Bayern schon in den frühen Morgenstunden staute.
Nach Angaben des ÖAMTC betrug die Wartezeit bei der Einreise nach Österreich am Grenzübergang Kufstein/Kiefersfelden mehr als eine Stunde. Auf der A12 Inntal Autobahn und der A13 Brenner Autobahn bildete sich zwischen Völs und der Luegbrücke auf rund 30 Kilometern Stop-and-Go-Verkehr. Gegen 8.30 Uhr verschärfte sich die Lage zusätzlich auf der A12 in Richtung Innsbruck, wo zwischen Wattens und Volders ein weiterer Stau entstand.
Auch auf der deutschen A8 kam es wegen defekter Fahrzeuge und kleinerer Unfälle zu starken Behinderungen. Dort staute sich der Verkehr abschnittsweise zwischen Siegsdorf und dem Grenzübergang Walserberg, der Zeitverlust lag bei mehr als einer Stunde. In weiterer Folge breitete sich der Rückstau auf die A1 West Autobahn bis zum Knoten Salzburg aus.
Auf der A10 Tauern Autobahn war die Lage ebenfalls angespannt. Der ÖAMTC meldete auch dort stockenden Verkehr, nachdem sich die Urlauberwelle Richtung Süden über Österreich schob. Der Club erwartet den Höhepunkt des Reiseverkehrs rund um Mittag.
Pfingsten zählt seit Jahren zu den staureichsten Reisetagen im Frühsommer, weil sich der Ferienverkehr aus Süddeutschland mit dem Transitverkehr Richtung Italien und Kroatien überlagert. Schon im Vorjahr hatte es auf der Tauern Autobahn am Pfingstsamstag einen bis zu 45 Kilometer langen Stau gegeben. Heuer deutete sich schon am Vormittag an, dass Urlauber erneut viel Geduld aufbringen müssen.









