Nach dem Fund von zwei Toten bei den Laghi di Fusine nahe Tarvis in Norditalien prüfen Ermittler neue Hinweise auf den Ablauf der letzten Stunden der beiden Opfer. Ein Parkschein soll dabei helfen, die Zeitspanne einzugrenzen, in der sich die beiden im Gebiet am Fuße der Julischen Alpen aufgehalten haben.
Die Leichen waren in dieser Woche von Wanderern entdeckt worden. Die Ermittlungen konzentrieren sich nun darauf, wann das Paar oder die beiden Personen die Region erreicht hat, wie lange sie dort geblieben sind und ob die Umstände des Todes auf ein Unglück oder auf eine andere Ursache hindeuten.
Ermittler werten Spuren rund um den Fundort aus
Die Laghi di Fusine liegen nur wenige Kilometer von der österreichischen Grenze entfernt und sind ein beliebtes Ausflugsziel. Gerade in den Sommermonaten kommen viele Tagesgäste und Wanderer in das Gebiet. Der Fund hat deshalb auch in der Grenzregion für Aufmerksamkeit gesorgt.
Der Parkschein gilt nun als eines der zentralen Beweisstücke, weil er den Aufenthalt der beiden in dem Gebiet zeitlich genauer festmachen könnte. Zusammen mit weiteren Spuren vom Fundort soll er helfen, die Bewegungen vor dem Tod zu rekonstruieren. In der Ermittlungsarbeit dürfte außerdem geprüft werden, ob sich die beiden zu Fuß, mit dem Auto oder auf einer Wanderroute in der Gegend bewegt haben.
Die Behörden arbeiten derzeit daran, die Identität der Toten sowie den genauen Hergang zu klären. Im Umfeld der Laghi di Fusine wird zugleich untersucht, ob Zeugen die beiden vor ihrem Verschwinden gesehen haben oder ob weitere Gegenstände Rückschlüsse auf den Ablauf zulassen. Für die Ermittler steht damit eine möglichst genaue Rekonstruktion des letzten Tages im Mittelpunkt.









