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FPÖ stellt die meisten Spitzenverdiener im Nationalrat

Redaktionelle Szene zum Thema „FPÖ stellt die meisten Spitzenverdiener im Nationalrat“

Neun der 14 Nationalratsabgeordneten mit den höchsten Nebeneinkünften kommen aus dem FPÖ-Klub. Das zeigt die jüngste Veröffentlichung der Einkünfte der Mandatare, in der zusätzliche Einkommensquellen neben dem Abgeordnetengehalt ausgewiesen werden.

Unter den Spitzenverdienern findet sich nur eine Frau. Damit bleibt das Bild in der aktuellen Auswertung weiterhin klar männlich geprägt. Die Angaben betreffen jene Parlamentarier, die neben ihrem Mandat noch über weitere Einnahmen verfügen und diese nach den geltenden Regeln melden müssen.

Die FPÖ ist in der Rangliste damit deutlich überproportional vertreten. Der Befund fällt in eine Phase, in der Fragen nach Nebenjobs, Beratertätigkeiten und weiteren Einkünften im Nationalrat regelmäßig für politische Debatten sorgen. Vor allem bei Oppositionsparteien ist die Transparenz über solche Zusatzverdienste ein wiederkehrendes Thema, weil sie Rückschlüsse auf mögliche Interessenkonflikte und die zeitliche Verfügbarkeit der Abgeordneten zulässt.

Die Veröffentlichung der Einkünfte soll genau diese Transparenz herstellen. Für die parlamentarische Praxis bedeutet das: Abgeordnete müssen ihre Nebeneinkünfte in festgelegten Stufen offenlegen. Die aktuelle Übersicht zeigt nun, dass gerade im FPÖ-Klub mehrere Mandatare über vergleichsweise hohe Zusatzverdienste verfügen.

Für die politische Debatte ist vor allem der Umstand relevant, dass nicht einzelne Ausreißer die Liste prägen, sondern eine klare Häufung in einem Klub. Gleichzeitig macht die Auswertung sichtbar, dass Frauen unter den Bestverdienern nur eine Nebenrolle spielen. Das wirft erneut Fragen nach der Verteilung von Mandaten, Funktionen und externen Tätigkeiten im Parlament auf.

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